Über mich
Das Leben ist Veränderung. Immer wieder.
Nicht jede Veränderung ist willkommen – und doch hat mich jede auf ihre Weise bereichert. Auch die schmerzhaften. Verlust, Krankheit, Umbrüche, Abschiede: Alle haben meinen Blick auf das Leben vertieft und meinen Weg geprägt.
Durch den frühen Tod meiner Mutter habe ich mich schon sehr früh mit Vergänglichkeit auseinandergesetzt. Mein Vater hat mir eine andere, ebenso prägende Seite gezeigt: eine angstfreie. Er ist ruhig, klar und voller Liebe gestorben. Dies hat mein Verständnis vom Tod nachhaltig geprägt – er ist ein wesentlicher, sogar kostbarer Teil des Lebens. Der Tod ist etwas ganz besonderes. Er braucht Zeit und Raum.

Diese Sichtweise habe ich im tibetischen Buddhismus wiedergefunden. Das Wissen um Leben, Sterben und Wiedergeburt ist nicht theoretisch, sondern zutiefst praktisch und lebensnah. Es öffnet Raum für Präsenz, Mitgefühl und eine tiefe Wertschätzung des Augenblicks. Unter Links findet Ihr ein Interview von mir mit Tulku Lobsang zu diesem Thema.
Vor knapp zwanzig Jahren führte mich eine persönliche Krise zum tibetischen Buddhismus. Einige Jahre zuvor hatte ich bereits das tibetische Heilyoga Lu Jong kennengelernt. Kurz darauf begegnete ich Tulku Lobsang Rinpoche und nahm an meinem ersten Retreat bei ihm teil – zum Thema Tummo, das innere Feuer. Diese Erfahrung, die Praxis, veränderte mein Leben grundlegend. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich angekommen zu sein und Antworten auf Fragen zu finden, die mich lange begleitet hatten.
Östliche Weisheit und westliche Klarheit
Meine Arbeit ist geprägt durch die langjährige Praxis und Zusammenarbeit mit Tulku Lobsang Rinpoche. Über mehrere Jahre habe ich seine Veranstaltungen in Deutschland organisatorisch und übersetzend begleitet und übersetze bis heute seine Online-Retreats und Workshops ins Deutsche. Diese Zeit Übersetzens und Raumhaltens hat mein Verständnis für die Verbindung von Lehre, Alltag und menschlicher Erfahrung wesentlich vertieft.

Neben meiner spirituellen Praxis habe ich mich auch im westlichen Kontext weitergebildet, unter anderem als systemischer Coach. So verbinde ich östliche Weisheit mit westlicher Klarheit – körperlich, geistig und emotional.
Heute begleite ich Menschen mit Lu Jong, Meditation sowie Elementen der tibetischen Medizin und des Vajrayana-Buddhismus. Im Zentrum steht dabei immer der Körper als Ort von Präsenz, Selbstzufriedenheit und innerer Güte. Meine Arbeit ist ruhig, klar und zugewandt. Sie richtet sich an Menschen, die Tiefe suchen – ohne Dogma, mit Humor – und Spiritualität, die den Alltag nicht verleugnet .
Ich lebe in Barcelona und arbeite überwiegend online mit Menschen im deutschsprachigen Raum. Besonders am Herzen liegen mir die Themen Vergänglichkeit, Mitgefühl, Zufriedenheit mit sich selbst und ein bewusst gelebtes Leben. Und natürlich die Freude am Leben.
Ich freue mich, dich auf deinem Weg ein Stück begleiten zu dürfen.

Einige Aus- und Fortbildungen
Lehrerin und Ausbilderin für das tibetische Heilyoga Lu Jong (bei Tulku Lobsang)
Lehrerin für Tog Chöd (tibetische Schwerttechnik, bei Tulku Lobsang)
Lehrerin für Achtsamkeitsmeditation (bei Tulku Lobsang)
Lehrerin und Ausbilderin für die Tibetischen Fünf Elemente Praktiken (bei Tulku Lobsang)
Retreats in tibetischer Medizin (Tulku Lobsang)
Retreats in buddhistischer Psychologie
Retreats, Seminare, Workshops in diversen buddh. Methoden (verschiedene Lehrer)
Übersetzungen vieler Seminare & Retreats von buddhistischen Meistern
Ausbildung als systemischer Coach (Projekt B, München)
Ausbildung als Trainerin (Projekt B, München)
Ausbildung als Moderatorin (Projekt B, München)

Stationen
Geboren wurde ich 1966 in München
Meine Eltern waren – wie alle Eltern – einzigartig. Und wunderbar. Jeder von ihnen auf seine Art.
Erste Reisen (ohne Eltern) nach Italien mit 17. Dank vieler Freunde lernte ich nebenbei auch noch Italienisch.
Journalismus: Es war klar: Ich wollte über die Welt schreiben, über Politik, über Menschen. Es gelang, ich arbeitete bei der Süddeutschen und später bei der Abendzeitung. 2003 merkte ich, dass ich nicht mehr zufrieden war. Ein Jahr später hatte ich die Kraft zu kündigen.
Lu Jong entdeckte ich 2004, dank Nelly Porschet.
Neben Arbeiten im Bereich Sprache (eine meiner großen Leidenschaften) begann ich, Veranstaltungen und Festivals wie den Münchner Theatron MusikSommer zu organisieren. Auch das macht immer noch Spaß.
2007 lernte ich Tulku Lobsang Rinpoche kennen – und fand, was ich schon lange gesucht hatte: Spiritualität mit Erdung, tiefgreifende Methoden und Antwort auf viele meiner Fragen.
Seit 2009 Ausbildungen bei Tulku Lobsang zur Lehrerin und Ausbilderin im tibetischen Heilyoga Lu Jong, Tibetische Fünf Elemente Praktiken, Achtsamkeit, Tog Chöd (Schwert), Teilnahme an Retreats über Buddhistische Psychologie, Tummo (inneres Feuer), Tibetische Medizin, Rigpa, Mutter- und Vatertantra, Einweihung in Vajravarahi und vieles mehr.
Seit 2011 Übersetzungen von Vorträgen, Retreats, Ausbildungen, einer Einweihung (Vajravarahi) und Seminaren von Tulku Lobsang ins Deutsche. Darunter Buddhistische Philosophie, Rigpa, Tummo, Bliss und vieles mehr. Übersetzung online von S.H. Kyapgon Ngawang Tenzin Rinpoche (Einweihungen in Vajravarahi, Chakrasamvara, Medizin-Buddha, Avalokiteshavara sowie Unterweisungen über Mahamudra – Die Wahre Natur des Geistes, Mitgefühl).
2013 bis 2020 Leitung des Vereins Nangten Menlang Deutschland, Organisation von Rinpoches Veranstaltungen Deutschland
2021 bis 2023 Anstellung bei Rinpoches Verein Nangten Menlang International in Wien.
2024 – Ausbildung zur systemischen (Business)-Coach, Trainerin und Moderatorin.
Seit Ende 2024 lebe ich in Barcelona. Und entdecke täglich mehr meinen inneren Raum, mein inneres Zuhause.
